Promovenden des Forschungsverbundes Kunsttherapie

Alexandra Hopf
| Oktober 1963 | geboren in Freiburg im Breisgau |
| 1985-1990 | Studium der Kunsttherapie an der Fachhochschule für Kunsttherapie (FHKT) Nürtingen |
| 1990-2005 | kunsttherapeutische Arbeit mit Kindern, alten Menschen und psychiatrisch erkrankten Menschen Hospitanz für Bühnen- und Kostümbild am Staatstheater und Beteiligung an einem Projekt der Bühnenbildklasse der Kunstakademie, Stuttgart Dozenten- und Referententätigkeit: Fortbildungen für Ärzte, Kranken- und Altenpflegepersonal, VHS Reutlingen eigene künstlerische Arbeit und intensive Ausstellungstätigkeit |
| seit 2005 | Kunsttherapeutin am Klinikum der LMU, München-Großhadern, Leitung des „Offenen Ateliers für Menschen mit Krebs“ |
| seit 2007 | Promotion |
| seit 2009 | Dozentin für Kunsttherapie am Campus Naturalis, München |
Promotionsvorhaben:
"Wer gestaltet mein Leben? Theoretische Grundlagen des Prinzips Collage in der Kunsttherapie und Evaluation einer auf der Collage basierenden kurzen Interventionsmethode (KSKT®) in der Psychoonkologie" (Arbeitstitel)Abstract:
Eine strukturierte Folge kunsttherapeutischer Interventionen wurde in der Arbeit mit onkologisch Erkrankten entwickelt. Diese ist am Grundbedürfnis nach Stabilität und Struktur orientiert, da diese Patienten in der akuten Phase der Behandlung oft Autonomieverlust und Verunsicherung als größte Probleme benennen.Dieses Manual hat das Ziel, den Patienten den Einstieg in die Kunsttherapie zu erleichtern und bietet gleichzeitig Möglichkeiten der Selbstaktualisierung in wesentlichen existentiellen Bereichen. Im Rahmen einer qualitativen Studie soll die Wirksamkeit dieser kunsttherapeutischen Interventionsfolge untersucht werden. Darüber hinaus wird dieses methodische Vorgehen auch grundlagentheoretisch erörtert. Hier werden insbesondere strukturierte Methoden in der Kunsttherapie sowie künstlerische, kunsthistorische und kunsttherapeutische Aspekte der Collage genauer betrachtet und im Zusammenhang mit dem entwickelten Methodenmanual ausgewertet und diskutiert.
Betreuer:
Prof. Dr. med. Arndt Büssing, Universität Witten/Herdecke, Lehrstuhl für Medizintheorie und KomplementärmedizinProf. Dr. Peter Matthiessen, Universität Witten /HerdeckeLehrstuhl für Medizintheorie und Komplementärmedizin
Prof. Dr. Ulrich Elbing, Hochschule für Kunsttherapie (HKT) Nürtingen
Externe Beraterin: Dr. Pia Heußner, Oberärztin und Leiterin der Psychoonkologie, Medizinische Klinik III am Klinikum der LMU, München-Großhadern
Publikationen:
Hagenheimer, G./Hopf, A./Mehl, U. (2009): Kunst- und Gestaltungstherapie. In: Tumormanual Psychoonkologie (3. Aufl.) (im Druck)Heußner, P./Hopf, A./Tari S. (2008): Malen als Quelle, Betrachten als Quelle. Kunsttherapie in der Psychoonkologie. In: Katalog zur namentlichen Ausstellung, Eigenverlag lebensmut e. V.
Hopf, A. (2008): Malen für die innere Ordnung, Kunsttherapie in der Psychoonkologie. In: Magazin lebensmut, 12/2008
Hopf, A. (2008): Malen als Quelle, Betrachten als Quelle. In: Forum der Deutschen Krebsgesellschaft, 1/ 2008
Hopf, A. (2007): Malen im offenen Atelier für Menschen mit Krebs: ambulante Kunsttherapie in der Psycho-Onkologie. In: MAMMA MIA, Brustkrebsmagazin 10/2007
Kontakt:
alexxahopf@web.de