Promovenden des Forschungsverbundes Kunsttherapie

Christian Widdascheck
| März 1977 | geboren in Marburg an der Lahn (verheiratet, drei Kinder) |
| 1998-1999 | Studium der Kunst, Freie Kunstschule Hamburg |
| 1999-2000 | Studium der Wirtschaftswissenschaften, Universität Witten/Herdecke |
| 2000-2005 | Studium der Kunsttherapie an der Fachhochschule Ottersberg |
| seit 2007 | Kunsttherapeutische Arbeit mit Flüchtlingen/MigrantInnen in Kooperation mit dem ZIPP (Zentrum für interkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie) an der Charité, Campus Mitte und der KuB (Kontakt und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen e.V.) in Berlin |
| 02/2007 | Zulassung zur Promotion an der Universität der Künste Berlin |
Promotionsvorhaben:
" 'I am just half of myself …' A phenomenological approach on art therapy and migration" (Arbeitstitel)Abtract:
Das Promotionsvorhaben gliedert sich in einen qualitativ empirischen (Feldforschung) und einen grundlagentheoretischen Teil mit dem Ziel, das spezifische Potential der Kunsttherapie für die Arbeit mit Flüchtlingen und Menschen in der Migration herauszuarbeiten. Dabei nimmt die Leibphänomenologie, in der Tradition von Maurice Merleau-Ponty, eine zentrale Stellung ein.Es wird der Hypothese gefolgt, dass die Kunsttherapie durch den Einsatz des künstlerischen Mediums, und der damit verbundenen möglichen Förderung und Re-Aktiverung leiblicher Ressourcen, besonders gut für die Etablierung eines sog. transkulturellen Übergangsraum geeignet ist. Damit wäre sie eine wichtige Therapieform für die Bewältigung von Migration im Sinne eines potentiell akkumulativen Traumas.
Betreuer:
Prof. Dr. Karin Dannecker, Kunsthochschule WeißenseeKooperationspartner in der Feldforschung:
Zentrum für interkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie (ZIPP) and der Charité, Campus Mitte
Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen e.V. (KuB)
gefördert:
Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen VolkesPublikationen:
Christian Widdascheck: Jetzt oder nie – von der Übermacht der Gegenwart. Gedanken zu einer kunsttherapeutischen Arbeit mit Kriegswaisen in Angola. In: Zschr. Kunst & Therapie, 2/2006, S. 71-80Kontakt:
kt@ch-widdascheck.de